Freitag, 24. April 2015

Ein Tag im Leben von...

Heute möchte ich euch einmal zeigen, wie bei uns ein ganz normaler Tag aussieht. Ich habe gestern von allem, was wir getan haben, Fotos geschossen. Die Bilder zeigen ein Tag im Leben von Amelie (weil ich nicht ganz so fotogen bin). Viel Spass damit!



Nach dem Aufstehen wollte Amelie ihren zwei Stofftieren als erstes eine Geschichte erzählen.


Danach gingen wir einkaufen. Selbstverständlich mussten die Stofftiere auch hier mit dabei sein....


...deshalb hatte Amelie ihren Buggy dabei. Wir haben für den Einkauf übrigens jeweils rund zwei Stunden, obwohl das Dorflädeli gerade mal zehn Minuten von unserem Haus entfernt ist.


Nach dem Einkauf war es bereits Zeit für den Zmittag. Wenn ich in der Küche bin, ist Amelie immer auch mit dabei - sei es, um mir beim Rüsten zu helfen...


...oder um in ihrer Spielküche selbst etwas zu kochen.


Nach dem Mittagschlaf haben wir Pinsel und Farbe geholt und im Garten gemalt.


Dann mussten ihre Puppe und ihr Bär spazieren geführt werden.


Auf dem Weg haben wir noch ein Sträusschen für ihr Gotti gepflückt. 


Und dann bereiteten wir bereits das Nachtessen vor. Hier seht ihr übrigens die feinste Grill-Beilage der Welt (Crashed Hot Potatoes). Ich habe sie letzte Woche auf diesem Blog entdeckt und liebe sie!

So, das wars auch bereits. Ich hoffe, ihr geniesst das wunderschöne Wetter genauso wie wir und wünsche euch ein schönes Wochenende.

Amelies Kleid: POMPdeLUX
Amelies Jacke: POMPdeLUX
Leggings und Sonnenhut: H&M


Mittwoch, 22. April 2015

Bücher ganz ohne Worte

Seit ich denken kann, liebe ich Bücher. Sie sind für mich wie eine Insel, auf die man sich niederlassen kann, wann immer einem danach ist - sei es für ein paar ruhige Minuten weit weg von den Alltagssorgen oder aber zur Unterhaltung, wenn das eigene Leben mal wieder viel zu langweilig ist.

Besonders fasziniert bin ich derzeit von Büchern, die ganz ohne Text auskommen. Wer sagt denn, dass es Buchstaben braucht, um eine Geschichte zu erzählen? Oft können Amelie und ich uns Minutenlang über ein Bild unterhalten. Es ist faszinierend wie Amelie jeweils ganz andere Sachen sieht und berichtet, als ich wahrnehme. Zwei meiner Lieblingsbücher ganz ohne Worte sind zweifellos:

"Der Hühnerdieb" von Béatrice Rodriguez (für die Kleinen) ...

Quelle: Amazon.de
Die Geschichte handelt von einem Fuchs, der ein Huhn stiehlt und sich dann - oh Gott, oh Gott - in seine eigene Beute verliebt. Dramatisch, lustig, herzergreifend. 

Und "Die Rückkehr" von Natalia Chernysheva (für die Grossen)...

Quelle: ofv.ch
Unglaublich ausdrucksstarke Bilder erzählen die Geschichte einer Tochter, die aus der Grossstadt aufs Land fährt, um Mama zu besuchen. Besonders schön sind die eingebauten Perspektivenwechsel.

Dienstag, 21. April 2015

Konversationen mit einer Zweijährigen



Es ist spannend, wenn man plötzlich Konversationen mit seinem Kind führen kann. Bis anhin hatte ich wenig Ahnung, was im Kopf dieses kleinen Mädchens vor sich geht. Inzwischen sagt sie uns das immer öfters und was dabei heraus kommt, ist nicht selten sehr unterhaltsam. Und weil ich diese spezielle Zeit festhalten möchte, starte ich hiermit eine neue Serie:

Konversationen mit einer Zweijährigen.

Wenns ums Essen geht, weiss Amelie genau, was sie will:

Ich: "Was wetsch ässe?"
Sie: "Pizza mit Teig!"

Oder:

Ich: "Was wetsch zum Zvieri?"
Sie: "Banane mit Rüebli!"
Ich: "Bisch sicher? Das isch doch nöd fein"
Sie: "Doch mega Mami!"
Also serviere ich es ihr. Genüsslich nimmt sie darauf abwechselnd ein Biss von der Banane und dann einer von der Karrotte.

Und noch die letzte Konversation über Essbares:

Ich: "Das isch es Gheimnis. Weisch was es Gheimnis isch?"
Sie: "Ja. Öpis zum ässe."

Das nächste Gespräch fand während dem Einkaufen statt.

Ich: "Händ mir es Glück! Es hät no Banane!"
Sie dreht sich um und schaut erstaunt um sich: "Wo isch das Glück Mami? Ich gsehs nöd."

Und als wir das Geschäft verlassen:
Sie: "Was hät eus dä Ladä alles gschänkt, Mami?"

Nichts macht Amelie derzeit stolzer, als wenn sie Mami und Papi helfen darf. Das führt dann zu Aussagen wie diesen:

Ich: Sitze mit einem Kaffee am Tisch und füge einen Löffel Zucker hinzu.
Sie ganz beiläufig beim vorbeigehen: "Söll ich no rüehre oder gahts?"

Oder, kurz bevor sie den Raum verlässt: "Ich chume grad wieder gäll, wännd Hilf bruchsch."

Donnerstag, 9. April 2015

Bei Mama schlafen lernen

Schlafen im Familienbett. Das Stillkissen als Trennwand. 

Das Thema Schlaf ist ein heikles und ich habe lange überlegt, ob ich überhaupt noch darüber schreiben möchte. Ich weiss noch gut, wie verzweifelt ich bei meinem ersten Kind war, als es kurz nach der Geburt nicht in seinem Bettchen schlafen wollte. Meine Tochter fand nur in meinen Armen Ruhe - meist sogar nur, wenn ich sie in den Schlaf stillte. “Tu das bloss nicht!”, hiess es in meinem Umfeld. “Das Kind gewöhnt sich daran und wird nie alleine einschlafen lernen”. Also habe ich mich dagegen gewehrt und versucht zu erzwingen, was nicht ging: Die Kleine alleine einschlafen zu lassen (hier mehr dazu). Es hat mich viel Stress und einige Tränen gekostet. Trotzdem glaubte ich damals fest, das Richtige zu tun.

Heute glaube ich das nicht mehr. Also nahm ich mir beim zweiten Kind vor, das ganze etwas anders anzugehen. Ich wollte auf die Bedürfnisse meines kleinen Jungen hören und mich danach richten. Wenn er in der Nacht meine Nähe braucht, dann soll er diese kriegen. Zudem wollte ich auch nicht mehr alle zwei Stunden aufstehen, um dem Kleinen die Brust zu geben. Ich nahm ihn deshalb zu mir ins Bett. Anfangs waren die Nächte alles andere als ruhig. Das Stillen ging zwar leichter - ich musste mich nur im Halbschlaf drehen, ihm die Brust geben und weiterschlafen. Doch richtig tief konnte ich neben meinem Baby nie schlafen. Ständig hörte ich mit einem Ohr seinen Atem.

Trotzdem hat es sich für mich bewährt, das Baby zu mir zu nehmen. Mein kleiner Junge hat kaum je geweint, wenn es Zeit fürs Bettchen war. Rund zwei Monate hatte ich ihn bei mir. Danach durfte er zu seiner Schwester ins Zimmer, weil er durchschlief. Noch heute geht er gerne ins Bett, weinen muss er eigentlich nie. Ganz im Gegenteil zu seiner Schwester, die auch heute noch nicht alleine einschlafen mag. Sie darf dann bei Mami und Papi im Bett noch kuscheln, bis ihr die Augen zufallen.

Dieser Text ist auf Famigros.ch erschienen.

Mittwoch, 8. April 2015

DIY: Holz-Vase

Ihr habt es auf Facebook oder Instagram gesehen: Ich habe einen Akku-Bohrschrauber in der Hand gehabt. Und alle haben überlebt. Eigentlich würde ich ja gerne viel mehr DIY-Projekte auf meinem Blog machen, denn ich liebe Selbstgemachtes. Bloss fehlt mir leider das Können. Trotzdem habe ich es über Ostern mal wieder gewagt und es ging - bis auf einige wenige Rückschläge - ganz gut. Das Resultat ist ein Vasenständer aus Holz:




Was ihr dafür braucht: Ein Akku-Bohrschrauber mit Lochsägeaufsatz, eine Akkumultisäge (wenn ihr die Holzstücke nicht schon richtig zugeschnitten kauft oder von Hand sägen wollt), ein paar schöne Vasen, Holz nach Wunsch und ein paar Schrauben. "Hab ich alles nicht!", denkt ihr jetzt vielleicht verzweifelt. Nun, da habe ich gute Nachrichten für euch: Zusammen mit Bosch darf ich nämlich einem meiner lieben Leser einen Akku-Bohrschrauber verlosen.

Wer den Bohrschrauber gewinnen will, hinterlässt mir hier auf dem Blog oder auf Facebook einen Kommentar mit E-Mail-Adresse. Die Verlosung dauert bis Sonntag, 19.4.2015. Mitmachen dürfen dieses Mal leider nur die Schweizer Leserinnen und Leser unter euch. Ich wünsche euch viel Glück!