Mittwoch, 25. Mai 2016

Mein Bakfiets und ich


Es gibt da eine neue Liebe in meinem Leben. Wer mir auf Instagram folgt, hat vielleicht schon das eine oder andere Foto davon gesehen. Eigentlich sogar ziemlich sicher. Denn es waren schon so einige Fotos. Weil ich mich einfach nicht satt sehen kann. Und weil ich so verrückt danach bin, dass ich kaum einen Tag ohne verbringe. Wovon ich spreche? Von meinem Bakfiets. Das ist niederländisch und heisst Lieferrad. Oh, wie ich mein Bakfiets liebe! Und die Kinder erst.

Ich weiss nicht mehr, wann ich zum ersten Mal ein Babboe Lastenrad sah - doch das Bild hat sich in mein Hirn eingebrannt. Es war Liebe auf den ersten Blick. Für einen Veloanhänger konnte ich mich nie so richtig begeistern. Weil man die Kinder damit hinter sich her zieht, sie nicht sieht und den Radius in Kurven schlecht abschätzen kann. Im Babboe sitzen die Kinder direkt vor mir. Einem Baby könnte man den Nuggi reichen, so nah sitzen sie.

Ich habe mich für das Babboe Curve Mountain-E entschieden, damit kann ich problemlos auch Steigungen meistern - selbst wenn der Wagen mit Einkauf und Kindern vollgepackt ist. Anfangs ist das Steuern mit dem Velo gewöhnungsbedürftig, da die Holzkiste direkt am Lenkrad befestig ist. Auch an drei statt zwei Räder muss man sich erst gewöhnen.

Doch meine Erfahrung ist: Nach der zweiten Ausfahrt hat man den Dreh raus und von da an ist es Fahrspass pur. Besonders wenn man - wie ich - kein Auto hat, gewinnt man damit so viel Freiheit zurück. Ich würde es um nichts auf der Welt mehr hergeben.

Dieser Blogeintrag entstand in Zusammenarbeit mit Babboe Schweiz.

Dienstag, 24. Mai 2016

Mama und Papa nehmen eine Auszeit...

Wir waren dieses Wochenende im Löwen Hotel, Montafon. Ganz ohne Kinder, genossen mein Mann und ich ein Wochenende lang die Ruhe, die Bergluft und natürlich das feine Essen. Samstags gingen wir im schönen Silbertal wandern. Nach etwa fünf Stunden kamen wir dann erschöpft und glücklich ins Hotel und genossen noch den Wellness-Bereich, bevor es Zeit fürs Abendessen war. Der Wellnessbereich ist sehr grosszügig und bietet beispielsweise nicht nur eine sondern zwei verschiedene Dampfsaunas - einmal mit Kräutern und einmal mit Sole, inklusive Salzpeeling für die Haut.

Danach freute ich mich sehr darauf, mich mal wieder hübsch zu machen (auf Instagram gibts ein Bathroom-Selfie) und den Abend mit meinem Mann in einem schönen Restaurant zu verbringen. Solche Sachen tun wir viel zu selten, seit wir Kinder haben. Im Löwen Hotel gibt es jeden Abend ein 6-Gang-Menu - das war wirklich ausgezeichnet. Besonders angetan hat es mir die ausgefallene Dessert-Komposition, die nicht nur gut aussah, sondern auch ein Geschmackserlebnis war.

Herzlichen Dank an das gesamte Löwen-Team, das während des ganzen Wochenendes überaus aufmerksam und zuvorkommend war. Wir hatten eine wunderbare Zeit bei euch - und schlossen unsere Kinder am Sonntagabend wieder glücklich in die Arme. So eine Auszeit für Mama & Papa ist von unschätzbarem Wert, nicht? Wohin geht ihr jeweils, wenn ihr Zweisamkeit braucht?

Auf unserer Wanderung im Silbertal.
Der Pool war geheizt. 
Die Inneneinrichtung des Hotels war einfach umwerfend, mit viel Liebe zum Detail.
Es wurde vor kurzem renoviert. Das alte Holz in allen Räumen sorgt für Wärme... 
Der Lounge-Bereich.

Donnerstag, 12. Mai 2016

Der innere Kampf

Grenzen setzen heisst auch: Streit nicht aus dem Weg gehen.

Ich würde meinen Erziehungsstil selber als recht strikt beschreiben. Ich lese zwar derzeit in den Medien sehr viel darüber, dass man sein Kind selbst entscheiden lassen soll, wie es sein Leben leben und sein Essen essen will, bin jedoch der festen Überzeugung, dass der Nachwuchs Führung braucht. Zwar finde ich den Ansatz spannend, den Kindern die Leitung zu übergeben. Jedoch würde das in unserem Haus im besten Falle im totalen Chaos, im schlechtesten mit Toten enden: «Mir egal, ob der Backofen an ist oder nicht, ich will da jetzt reinsteigen!»

Trotzdem lese ich die vielen Artikel über den antiautoritären Erziehungsstil immer mit grossem Interesse. Und obwohl ich nach aussen, so glaube ich zumindest, meinen Erziehungsstil recht selbstbewusst vertrete, führe ich innerlich nicht selten einen Kampf mit mir selber aus. 

So auch kürzlich, als mein Sohn, dem ich gerade seinen dunkelblauen Latz umgebunden hatte, unbedingt den hellblauen anziehen wollte. Sein Gesicht war bereits hochrot, die Augen wässrig, der Mund zusammengepresst. Kurz: Er war knapp davor, loszuschreien. Und zwar laut. Und lang. Trotzdem blieb ich standhaft und sagte: «Du trägst jetzt den dunkelblauen Latz. Keine Diskussion.» Selbstverständlich folgte darauf ein Trotzanfall erster Güte. Klingt vielleicht lustig, ist es aber nicht. Niemals. Und schon meldet sich meine innere Stimme: «Ist das jetzt wirklich nötig gewesen? Könntest du ihm nicht einfach den hellblauen Latz geben und alle hätten wieder Ruhe?» Darauf konterte eine zweite innere Stimme: «Um Himmels Willen, wieso zweifelst du jetzt schon wieder? Setz dich doch einfach mal durch.» 

Trotz dem ohrenbetäubenden Geschrei meines Sohnes höre ich die zwei Stimmen jeweils laut und deutlich. Und sie ärgern mich: Warum nur zweifeln wir Mütter immer so sehr an uns? 

Letztlich ist es doch so: Die meisten Eltern sind keine Erziehungs-Experten, müssen aber trotzdem tagtäglich erziehen. Ich weiss nicht, was richtig ist und was falsch. Was ich aber glaube zu wissen: Wenn wir das, was wir tun, mit Überzeugung und Selbstbewusstsein tun, dann geben wir unseren Kindern genau dies mit auf den Weg. Und das kann so falsch nicht sein - oder?


Dieser Text ist auch auf Famigros.ch erschienen .

Freitag, 22. April 2016

Freitags auf dem Markt









Jeden Freitagmorgen gehe ich auf den Markt in Winterthur. Ich liebe es, dort frisches Gemüse von Bauern aus der Region zu kaufen. Gerade jetzt, zu dieser Jahreszeit, ist es besonders schön.  Wenn die Sonne am Morgen ihr Licht auf die Blumenstände wirft, bin ich immer ganz verzaubert. Und dankbar dafür, dass ich diese wöchentlichen Marktbesuche mit meinen Kindern machen kann. Denn das ist nicht selbstverständlich.

Heute trug ich Benjamin auf dem Rücken mit dem neuen MyCarrier von Stokke. Bisher trug ich die Kinder, sobald sie grösser wurden, mit dem Ergobaby auf dem Rücken. Das Anziehen war damit aber immer sehr umständlich. Beim MyCarrier geht das viel besser, weil man das Kind als erstes reinsetzt und fixiert und erst dann die Trage wie ein Rucksack auf den Rücken schnallt. Das geht wirklich sehr flott. Zudem ist der Halt sehr gut, auch bei grösseren / schwereren Kindern - ich würde den MyCarrier ohne bedenken auch zum Wandern einsetzen. 

Beim letzten Foto sieht man, wie ich die Babytrage abnehme: Das Kind sitzt noch drin, während man die Trage wie ein Rucksack von den Schultern streift und an einem Griff sicher halten und nach vorne ziehen kann. Die Trage gibts übrigens auch für kleinere Kinder mit einem anderen, weicheren Trage-Einsatz. Mehr dazu hier

PS: Wenn ich übrigens auf Facebook noch einmal auf einen Aufruf wie "Mütter, tragt eure Kinder!" stosse, dann dreh ich durch. Es gibt Mütter, die würden ihr Kind liebend gerne tragen. Aber ihr Rücken lässt es nicht zu. Oder ihr Kind mag es nicht. Beides war bei mir der Fall. Ich kann mein Kind nicht länger als 30 Minuten tragen, ohne danach Rückenschmerzen zu haben. Also habe ich immer einen Kinderwagen dabei (auch heute war das so - auch wenn er nicht zu sehen ist auf den Fotos). Mütter mit Kinderwagen würde es nie in den Sinn kommen, tragende Mütter umstimmen zu wollen. Also lasst das. 

Dieser Blogeintrag wurde unterstützt von Stokke. Herzlichen Dank dafür. 

Donnerstag, 24. März 2016

Unser Tag im Schnelldurchlauf



Wollt ihr mal sehen, wie ein Tag bei uns zu Hause aussieht? Das könnt ihr jetzt! Denn gestern habe ich die Circle-Kamera von Logitech hinter unserem Esstisch platziert und den ganzen Tag gefilmt. Unser Esstisch ist das Herz des Hauses, hier essen wir jeden Tag drei Mal zusammen, machen Znüni-, Zvieri- und Kaffeepausen, basteln, malen, lesen usw.

Die Circle WLAN Sicherheitskamera kommt in Form eines kleinen, handlichen Balls. Man kannn damit seine Kinder, seine Haustiere oder einfach sein zu Hause im Auge behalten. Mit der dazugehörigen App kann jederzeit auf die Kamera zugegriffen werden, möchte Papa beispielsweise vom Büro aus schauen, was seine Frau und die Kinder gerade treiben (creepy!). Am meisten Spass an der Kamera macht mir aber das sogenannte Tagesresümee. Damit werden die letzten 24 Stunden im Schnelldurchlauf wiedergegeben. Und was soll ich sagen: Mit fast forward wird selbst der langweiligste Tag unterhaltsam (siehe Video). Findet ihr nicht auch?

Wenn ihr mehr über die Kamera wissen wollt, könnt ihr euch hier informieren.

Die Logi Circle wurde mir lieberweise von Logitech zur Verfügung gestellt. Jedes Wort in diesem Beitrag stammt von mir.