Freitag, 22. April 2016

Freitags auf dem Markt









Jeden Freitagmorgen gehe ich auf den Markt in Winterthur. Ich liebe es, dort frisches Gemüse von Bauern aus der Region zu kaufen. Gerade jetzt, zu dieser Jahreszeit, ist es besonders schön.  Wenn die Sonne am Morgen ihr Licht auf die Blumenstände wirft, bin ich immer ganz verzaubert. Und dankbar dafür, dass ich diese wöchentlichen Marktbesuche mit meinen Kindern machen kann. Denn das ist nicht selbstverständlich.

Heute trug ich Benjamin auf dem Rücken mit dem neuen MyCarrier von Stokke. Bisher trug ich die Kinder, sobald sie grösser wurden, mit dem Ergobaby auf dem Rücken. Das Anziehen war damit aber immer sehr umständlich. Beim MyCarrier geht das viel besser, weil man das Kind als erstes reinsetzt und fixiert und erst dann die Trage wie ein Rucksack auf den Rücken schnallt. Das geht wirklich sehr flott. Zudem ist der Halt sehr gut, auch bei grösseren / schwereren Kindern - ich würde den MyCarrier ohne bedenken auch zum Wandern einsetzen. 

Beim letzten Foto sieht man, wie ich die Babytrage abnehme: Das Kind sitzt noch drin, während man die Trage wie ein Rucksack von den Schultern streift und an einem Griff sicher halten und nach vorne ziehen kann. Die Trage gibts übrigens auch für kleinere Kinder mit einem anderen, weicheren Trage-Einsatz. Mehr dazu hier

PS: Wenn ich übrigens auf Facebook noch einmal auf einen Aufruf wie "Mütter, tragt eure Kinder!" stosse, dann dreh ich durch. Es gibt Mütter, die würden ihr Kind liebend gerne tragen. Aber ihr Rücken lässt es nicht zu. Oder ihr Kind mag es nicht. Beides war bei mir der Fall. Ich kann mein Kind nicht länger als 30 Minuten tragen, ohne danach Rückenschmerzen zu haben. Also habe ich immer einen Kinderwagen dabei (auch heute war das so - auch wenn er nicht zu sehen ist auf den Fotos). Mütter mit Kinderwagen würde es nie in den Sinn kommen, tragende Mütter umstimmen zu wollen. Also lasst das. 

Dieser Blogeintrag wurde unterstützt von Stokke. Herzlichen Dank dafür. 

Donnerstag, 24. März 2016

Unser Tag im Schnelldurchlauf



Wollt ihr mal sehen, wie ein Tag bei uns zu Hause aussieht? Das könnt ihr jetzt! Denn gestern habe ich die Circle-Kamera von Logitech hinter unserem Esstisch platziert und den ganzen Tag gefilmt. Unser Esstisch ist das Herz des Hauses, hier essen wir jeden Tag drei Mal zusammen, machen Znüni-, Zvieri- und Kaffeepausen, basteln, malen, lesen usw.

Die Circle WLAN Sicherheitskamera kommt in Form eines kleinen, handlichen Balls. Man kannn damit seine Kinder, seine Haustiere oder einfach sein zu Hause im Auge behalten. Mit der dazugehörigen App kann jederzeit auf die Kamera zugegriffen werden, möchte Papa beispielsweise vom Büro aus schauen, was seine Frau und die Kinder gerade treiben (creepy!). Am meisten Spass an der Kamera macht mir aber das sogenannte Tagesresümee. Damit werden die letzten 24 Stunden im Schnelldurchlauf wiedergegeben. Und was soll ich sagen: Mit fast forward wird selbst der langweiligste Tag unterhaltsam (siehe Video). Findet ihr nicht auch?

Wenn ihr mehr über die Kamera wissen wollt, könnt ihr euch hier informieren.

Die Logi Circle wurde mir lieberweise von Logitech zur Verfügung gestellt. Jedes Wort in diesem Beitrag stammt von mir. 

Mittwoch, 24. Februar 2016

Unser täglicher Spaziergang





Da sich unser Dorfladen rund ein Kilometer von unserem Haus entfernt befindet, spazieren wir fast täglich dort hin. Erstens, weil ich mit den Kindern sowieso raus muss und zweitens, weil ich eine absolute Null beim Organisieren von Malzeiten bin - ich schaffe es knapp, die Malzeiten einen Tag voraus zu planen. Inzwischen läuft auch Benjamin den grössten Teil des Weges selbst.

Heute führte eine absurde Aneinanderreihung von Vorfällen dazu, dass wir auf dem Nachhauseweg viel zu lachen hatten. Als wir gerade an der Post vorbeiliefen, stand da eine Dame in Pelz vor ihrem Sportwagen und schrieh lauthals in ihr Smartphone. Offensichtlich startete ihr Superschlitten nicht mehr, weil die neue Batterie, die gerade mal einen Tag alt war, schon wieder leer war. Kaum sind wir etwa 30 Meter von der Dame entfernt, macht Benjamin so: "Mmmmmuuuuuuhhh!" Und dann Amelie so: "Wo hast du denn eine Kuh gesehen?" Und ich so: "Na vorhin, bei der Post!"

Zugegeben, anfangs lachte vor allem ich. Doch die Kinder stimmten schnell mit ein, auch wenn sie wohl nicht ganz sicher waren, wo es bei der Post eine Kuh hatte.

Übrigens: Diese tollen Winterstiefel von Amelie sind von Sorel. Wir waren damit gerade zwei Wochen in den Bergen und sie halten, was sie versprechen. Amelie hatte trotz wilden Schneeschlachten nicht ein Mal kalte oder nasse Füsse. (Es ist ratsam, eine Grösse grösser zu nehmen, da sie eher klein ausfallen.)

Dieser Blogeintrag wurde unterstützt von Sorel. Herzlichen Dank dafür. 

Sonntag, 21. Februar 2016

Über die flüchtigkeit des Glücks



Ich sitze auf dem Sofa, als meine Tochter sich vor mir zu drehen beginnt. Sie dreht sich und dreht sich und ruft dabei: «Mama, ich tanze bis zum Umfallen!» Ich sehe ihr zu, wie sie strahlt und sich dreht und empfinde ein tiefes Glücksgefühl. Dann fällt sie hin. Und während sie danach strahlend auf dem Boden liegt und darauf wartet, dass die Welt aufhört  zu drehen, realisiere ich, wie flüchtig diese Momente des Glücks mit Kleinkindern sind. Kaum da, sind sie meist schon wieder verflogen, bevor man es realisiert. Dabei möchte ich sie festhalten, um sie zu konservieren und nie mehr zu vergessen.
Den Duft meiner Kinder beispielsweise, als sie noch ganz klein waren, möchte ich für immer in Erinnerung behalten. Die Haut meines Sohnes riecht nach einer Mischung aus frischem Brot, das gerade aus dem Ofen gekommen ist und Mandelöl. Irgendwann wird er nicht mehr danach riechen. Nur ganz oben auf dem Kopf, dort wo früher diese weiche Stelle war, dort riecht meine dreijährige Tochter noch immer danach. Es ist ein einmaliger Geruch. Ihr Geruch. Manchmal schleiche ich mich nachts zu ihr ans Bett, knie mich zu ihr nieder und nehme einen tiefen Atemzug davon.
Oder ihr Humor. Kinder haben den skurrilsten Humor. Vor Kurzem sassen wir zusammen am Esstisch und lachten Tränen. Warum, wird sich mir wohl nie erschliessen. Ich lachte einfach mit. Denn dieses Kinderlachen, dieses laute, herzhafte, völlig hemmungslose Kinderlachen, es ist so ansteckend. In solchen Momenten würde ich die Zeit am liebsten anhalten. Doch das geht nicht. Denn die Zeit, sie ist genauso flüchtig wie das Glück.

Dieser Text ist auch auf Famigros.ch erschienen .

Donnerstag, 4. Februar 2016

Wenn das Kind Allergien hat

Heute liebt sie Joghurt - Soja-Joghurt. 

Ich habe auf diesem Blog noch nie viel darüber geschrieben, dass unsere Familie eine lange Geschichte hat, was Allergien angeht. Mein Bruder und ich waren von Geburt an auf vieles allergisch - unter anderem auf Kuhmilch. Für meine Mutter war das damals nicht einfach, da es zu der Zeit noch nicht so viele Alternativen gab wie heute.

Gerade weil ich so viel Erfahrung habe mit allergischen Reaktionen, wollte ich vermeiden, dass meinen Kindern ähnliches widerfährt. Mir war klar, dass sie irgendwann Milch probieren würden, doch ich versuchte es bei Beiden so lange wie möglich zu vermeiden. Da ich lange stillen konnte, war das auch nicht so schwierig. Obwohl ich bei Benjamin im Spital dafür kämpfen musste, dass sie ihm gleich nach der Geburt keinen Milchschoppen verabreichten (weil bei mir der Verdacht auf Schwangerschaftsdiabetes bestand und das beim Baby offensichtlich die Gefahr von Unterzuckerung nach der Geburt birgt).

Doch auch Mütter, die nicht stillen können oder wollen, haben heute gute Alternativen. Von Aptamil gibt es beispielsweise die hypoallergene Milch (HA-Milch) die extra für Kinder konzipiert wurde, die eine allergische Veranlagung aufweisen. Durch eine teilhydrolyse der Kuhmilchproteine verliert diese Milch zum grössten Teil ihre allergene Wirkung.

Hier gibt es übrigens ein Tool, um herauszufinden, ob dein Baby eine allergische Veranlagung haben könnte oder nicht. Meine Kinder reagieren bis heute mit einem Ausschlag rund um den Mund, wenn sie Milchprodukte essen. Mein Arzt meint jedoch, diese Reaktion könnte mit der Zeit verschwinden.

Was sind eure Erfahrungen mit Allergien?


Dieser Beitrag entstand in Zusammenarbeit mit Aptamil. Jedes Wort stammt von mir.