Dienstag, 19. Mai 2015

Konversationen mit einer Zweijährigen


Wie ihr vielleicht auf Instagram bereits gesehen habt, sind wir letzten Monat umgezogen. Laaange haben wir gesucht, und nun sind wir endlich angekommen in unserem neuen Zuhause. Wenn ihr wollte, mache ich auf dem Blog mal eine kleine Haus-Tour sobald wir fertig eingerichtet und ich frisch geputzt und aufgeräumt habe (also im nächsten Frühling, hahaha).

Der Umzug in ein neues Hause war für Amelie sehr verwirrend und hat zu lustigen Frage-Runden geführt. Hier eine Kostprobe:

Ich: "So, jetzt gömmer hei!"
Sie: "I welles Dihei gömmer?"
Ich: "Is neue Hus."
Sie: "Okay. Und dänn gömmer hei?"

Und während der Autofahrt nach Hause:
Sie: "Wo wohnemer hüt Mami?"
Ich: "Im neue Hus."
Sie: "Okay."

Zudem wird Benjamin bald getauft. Das habe ich ihr erklärt, als ich mit den Vorbereitungen beschäftigt war.
Ich: "Dä Benjamin wird bald tauft, weisch."
Sie: "Was wird er?"
Ich: "Tauft!"
Sie: "Muess er dänn ganz höch gumpe?"
(Springen ist ihre neueste Fähigkeit. Sehr lange hat sie geübt und jetzt wo es endlich klappt, zeigt sie es allen immer wieder ganz stolz. Offensichtlich ist es für sie mit einer Reifeprüfung gleichzusetzen.)

Amelie singt zudem sehr gerne und viel. Weil sie die Titel der Lieder nicht kennt, schlägt sie ein Lied jeweils so vor:

"Wämmer 'Schiffli-fahre-uf-em-See-chamer-schöni-Sache-gseh-chunt-en-Wind-und-chunt-en-Sturm-rüert-das-schöne-Schiffli-um' singe?"

Bei uns ist das längst zu einem Insider avanciert und auch wir schlagen Lieder nun nur noch so vor.

Mittwoch, 6. Mai 2015

Zehn Gründe, wieso du deine Mutter nicht nur am Muttertag anrufen solltest



Am Sonntag ist Muttertag. Selbstverständlich solltest du deine Mutter dann anrufen. Aber nicht nur an diesem einen Tag. Du solltest sie jeden Tag anrufen. Wieso? Hier sind zehn Gründe:


  1. Sie hat dich unter Schmerzen geboren. Und wenn ich Schmerzen sage, dann meine ich unbeschreibliche, lebensverändernde Schmerzen. Ich persönlich wäre gegen eine Wand gerannt, wenn ich gekonnt hätte. Nur um die Schmerzen nicht mehr zu fühlen. Leider konnte ich nicht mehr aufstehen. Die Wehen waren zu stark.
  2. Sie hat dich getragen und umsorgt, dir Schlaflieder in Endlosschleife vorgesungen, wenn du geweint hast. Und das hast du bestimmt. Vielleicht sogar die ganze Nacht.
  3. Obwohl du immer wieder ihre Grenzen getestet und ihre Nerven strapaziert hast, hat sie nie aufgehört, an dich zu glauben.
  4. Ihre Liebe ist bedingungslos.
  5. Sie hat dich und deine Wünsche immer ernst genommen, egal wie realitätsfremd sie waren. Dazu eine kleine Anekdote aus meiner Kindheit: Als ich noch ein Mädchen war, wollte ich - selbstverständlich - Prinzessin werden. Ich glaubte sogar zwischenzeitlich, meine Familie hätte mich adoptiert und meine wahren Vorfahren seien adelig. Eines Tages kam meine Mutter mit einem Zeitungsartikel über Prinz William zu mir. Er war damals noch Single und meine Mutter meinte, wenn ich noch immer Prinzessin werden wolle, wäre das meine Chance. Ich war positiv überrascht. Sie hatte mich ernst genommen.
  6. Sie ist die einzige Person, die dir eine halbe Stunde lang dabei zuhört, wie du ausschliesslich über dich selbst redest. Sie tut das sogar gerne.
  7. Auch wenn sie es nicht sagt: Sie hat vieles für dich aufgegeben. Beispielsweise den schönen Chef-Ledersessel, auf dem sie heute sitzen könnte, hätte sie ihre Zeit in eine Karriere statt in dich investiert.
  8. Wer sonst kann dir sagen, ob die abgelaufene Pizza im Gefrierfach noch essbar ist. 
  9. Sowieso weiss sie in jeder Lebenslage Rat. Und ist erst noch günstiger als ein Therapeut.
  10. Weil sie deine Stimme hören will. Immer.

Dieser Text ist auf Famigros.ch erschienen.

Benjamin mit sieben Monaten

Benjamin ist inzwischen sieben Monate alt. Er ist gross für sein Alter und liebt es, sich und alles, was er in seine Händchen kriegt, zu bewegen. Er isst zudem bereits wie ein Grosser - meist will er nichts mehr von Brei wissen. Er will, was wir essen und kaut und schluckt so ziemlich alles problemlos. Für mich ist das besonders erstaunlich, weil Amelie erst sehr spät so richtig essen mochte (mehr dazu hier).

Benjamin sitzt deshalb seit einer Woche mit uns am Tisch - ich habe seine Tischplatte vom Hochstuhl entfernt. Nicht etwa, weil er keine Sauerei mehr veranstaltet (oh nein!), sondern weil er so einfach näher bei uns ist. So ist es einfacher, ihm immer wieder einen Happen aus meinem Teller in den Mund zu reichen. Damit unser schöne neue Holztisch nicht zu sehr darunter leidet, hat Benjamin (wie Amelie) nun ein Table Top von Stokke. Die sind sehr praktisch, finde ich. 

Essen am Familientisch mit dem Table Top von Stokke.

Zudem kommt Benjamin bald in die Kita, da ich ab Juli wieder arbeiten gehe. Vorerst zum Glück nur einen Tag in der Woche. Darüber bin ich sehr froh. Nicht nur, weil ich mit zwei Kindern zu Hause eingespannter bin als bisher. Sondern auch, weil ich hier sein will. Hier, wenn Amelie entdeckt, dass draussen in der Wiese Blumen wachsen. Hier, wenn sie hinfällt und sich das Knie aufschürft. Hier, wenn Benjamin beginnt zu krabbeln... Na ihr wisst schon, was ich meine. 

Gleichzeitig weiss ich, dass Benjamin von der Kita sehr profitieren wird und freue mich schon auf die Angewöhnung. Seine Sachen habe ich bereits beschriftet. Dafür gibt es übrigens sehr praktische Aufkleber von Stickerkid.ch (siehe Bild).

Die Namensetiketten von Stickerkid sind wasserfest und halten so ziemlich alles aus.

Falls ihr auch solche Aufkleber gebrauchen könntet, gewährt euch Stickerkid mit dem Code STICKERKI5109E_WD72 übrigens 10 Prozent Rabatt. Der Code muss im Feld für Couponcodes eingegeben werden und ist bis zum 15 Mai gültig.

Montag, 4. Mai 2015

Verlosung: Ein Muttertags-Geschenk

Amelie trägt eine Jacke von POMPdeLUX und Schuhe von Nike. 


Grau in Grau - das Wetter könnte im Moment trister nicht sein. Umso schöner ist es, dass ich euch mit einem tollen Gewinnspiel aufmuntern kann. Da diesen Sonntag Muttertag ist, möchte ich diese Woche ein Mami reich beschenken. Zu gewinnen gibt es einen Einkaufsgutschein im Wert von 160 Franken, einlösbar im Online-Shop von POMPdeLUX. Mitmachen dürfen alle Mamis, die in der Schweiz wohnhaft sind. Hinterlässt einfach hier oder auf Facebook einen Kommentar mit eurer E-Mail-Adresse und ich werde am Sonntag eine glückliche Gewinnerin ziehen. Viel Glück!



Dieser Blogeintrag entstand in Kooperation mit POMPdeLUX.

Freitag, 24. April 2015

Ein Tag im Leben von...

Heute möchte ich euch einmal zeigen, wie bei uns ein ganz normaler Tag aussieht. Ich habe gestern von allem, was wir getan haben, Fotos geschossen. Die Bilder zeigen ein Tag im Leben von Amelie (weil ich nicht ganz so fotogen bin). Viel Spass damit!



Nach dem Aufstehen wollte Amelie ihren zwei Stofftieren als erstes eine Geschichte erzählen.


Danach gingen wir einkaufen. Selbstverständlich mussten die Stofftiere auch hier mit dabei sein....


...deshalb hatte Amelie ihren Buggy dabei. Wir haben für den Einkauf übrigens jeweils rund zwei Stunden, obwohl das Dorflädeli gerade mal zehn Minuten von unserem Haus entfernt ist.


Nach dem Einkauf war es bereits Zeit für den Zmittag. Wenn ich in der Küche bin, ist Amelie immer auch mit dabei - sei es, um mir beim Rüsten zu helfen...


...oder um in ihrer Spielküche selbst etwas zu kochen.


Nach dem Mittagschlaf haben wir Pinsel und Farbe geholt und im Garten gemalt.


Dann mussten ihre Puppe und ihr Bär spazieren geführt werden.


Auf dem Weg haben wir noch ein Sträusschen für ihr Gotti gepflückt. 


Und dann bereiteten wir bereits das Nachtessen vor. Hier seht ihr übrigens die feinste Grill-Beilage der Welt (Crashed Hot Potatoes). Ich habe sie letzte Woche auf diesem Blog entdeckt und liebe sie!

So, das wars auch bereits. Ich hoffe, ihr geniesst das wunderschöne Wetter genauso wie wir und wünsche euch ein schönes Wochenende.

Amelies Kleid: POMPdeLUX
Amelies Jacke: POMPdeLUX
Leggings und Sonnenhut: H&M